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remus Web-Dok. 2/2001

Rechtsfragen zu Multimedia und Internet in Hochschulen

Fast alle für die Schulen beschriebenen Fragen stellen sich in sinngemäßer Weise auch innerhalb der Hochschule. Angesichts der Tatsache, daß die Übertragung keine besonderen Schwierigkeiten bereitet, wird deshalb darauf verzichtet, mit Blick auf die anderen Akteure die gesamte Problemliste nochmals umformulierend durchzugehen. Es wird stattdessen nur auf Besonderheiten hingewiesen, die für die Universität zu zusätzlichen Beurteilungsaspekten führen.

Wissenschaftsfreiheit

Die wichtigste Besonderheit dürfte die sein, daß in der Universität für alle Nutzungsarten des Internet in abgestufter Form die Wissenschaftsfreiheit in Anspruch genommen werden kann. Dieser Parameter modifiziert nicht die Fragen, die zu stellen sind, wohl aber die Antworten.

Selbstverwaltung

Eine weitere zentrale Besonderheit im Vergleich zur Schule liegt darin, daß die Universität als autonome Selbstverwaltungskörperschaft verfaßt ist. Das hat eine Verantwortung der Gremien für den Multimedia- und Internet-Einsatz zur Folge, die so in der Schule kein direktes Äquivalent findet.

Studierendenschaft

Es versteht sich von selbst, daß die Teilhabe der Studierenden an der „universitas“ eine andere ist als die der Schüler an der Schule. Deswegen sind vertieft die Arbeitsfelder zu studieren, die auf studentische Beteiligung angewiesen sind. Dies gilt vor allem auch deswegen, weil zahlreiche Internet-Projekte der studentischen Initiative Entscheidendes verdanken.


Letzte Aktualisierung

18.04.2001

URL

http://remus.jura.uni-sb.de/web-dok/20010002.html